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Grundlagen der Videokommunikation

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- # -

1TR6
Bezeichnung des nationalen D-Kanal-Protokolls im ISDN (in Deutschland). Wird nur noch bis zum Jahr 2000 unterstützt. Das 1TR6 wird seit 1994 durch das Protokoll E-DSS1 abgelöst.


- A -

ADPCM
Abk. für Adaptive differentielle Puls-Code-Modulation
Bezeichnet einen Sprachcode, bei dem nicht die absolute Amplitude des Sprachsignals, sondern die Differenz zu dem vorangegangenen Signalwert codiert wird. Da die Amplitude der Differenz wesentlich geringer ist als die Amplitude des Signals, kann mit weniger Bits codiert werden. Wird z.B. bei G.722 angewandt.

ADSL
Abk. für Asymmetrical Digital Subscriber Line
Digitales Übertragungsverfahren für verdrillte Zweidrahtleitungen aus Kupfer.
Im Standard selbst unterscheidet man verschiedene Konfigurationen, die sich durch unterschiedliche Bitraten im Hin- und Rückkanal unterscheiden.
HDSL SDSL VADSL VHDSL

Alert
Zustand beim Aufbau einer ISDN-Verbindung, indem der Empfänger frei und empfangsbereit ist. Beim Telefon wird dies durch Klingeln signalisiert.

Anklopfen
Dienstmerkmal im ISDN.

Anlagenanschluss
Eine mögliche Anschlussvariante am Euro-ISDN an dem nur eine TK-Anlage betrieben werden kann.

Anrufweiterschaltung
Dienstmerkmal im ISDN.

ANSI
Abk. für American National Standards Institute
Amerikanisches Normierungsgremium, das zahlreiche Standards in der Datenkommunikation gefestigt hat. Ausserdem Vertreter der USA in den internationalen Gremien ITU-T und ISO.

API
Abk. für Application Programming Interface
Softwareschnittstelle, die es freien Entwicklern ermöglicht, Anwendungen zu erstellen.

Application Sharing
Dabei können Teilnehmer einer Videokonferenz auf die Programme des Rechners eines Teilnehmers zugreifen und daran gemeinsam arbeiten.

Asynchron
Bei diesem Datenübertragungsverfahren werden die Daten nicht im selben Takt übertragen. Deshalb sind Steuerbits erforderlich, die den Anfang und das Ende eines Bytes signalisieren.

ATM
Abk. für Asynchronous Transfer Mode
ATM ist eine verbindungsorientierte Hochgeschwindigkeits-Multiplex- und Vermittlungstechnik zur Datenübertragung mit hohen Bandbreiten (155 MBit und mehr). In kleinen Datenpaketen, sogenannten Cells, werden digital codierte Informationen übertragen.
ATM kann Sprache, Daten und Video ohne Komprimierung übertragen.

AT&T
Amerikanischer Telekommunikationsriese.

Auslösen
Bezeichnung für den Abbruch einer ISDN-Verbindung.

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- B -

BA
Abk. für Basic Access
Englische Bezeichnung für einen ISDN-Basisanschluss.
Basisanschluss

BA
Abk. für Basisanschluss
Basisanschluss

Backbone
Engl. Backbone = Rückgrat
Ein Backbone ist ein Leitungsnetz höchster Kapazität, an das andere Netze angeschlossen sind.

Bandbreite
Begriff für die Übertragungskapazität eines Systems. Angabe der Einheit in z.B. Herz oder Bit/s.

Basisanschluss
Eine Variante eines Teilnehmeranschlusses im ISDN.
Der ISDN-Basisanschluss besteht aus zwei Nutzkanälen (B-Kanal) zu je 64kbit/s und einem Signalisierungskanal (D-Kanal) zu 16kbit/s.

Bearer-Service
Engl. Bearer = Träger
International übliche Bezeichnung für einen Träger- oder Transport Dienst.
Dienstleistung, bei der lediglich die Datenübermittlung genutzt werden kann, ohne weitere Zusatzdienste.

BER
Abk. für Bit Error Rate
BERT

BERT
Abk. für Bit Error Rate Test
Mit diesem Test lässt sich die Güte eines ISDN-Anschlusses testen. Gibt das Verhältnis der fehlerhaften Bits zur Gesamtzahl der übertragenen Bits in einer zeitlichen Periode an.

BIBA
Abk. für Bilingualer Basisanschluss
Bilingualer Basisanschluss

Bidirektional
Kommunikation in zwei Richtungen.

Bilingualer Basisanschluss
Steht für einen ISDN-Anschluss, der im D-Kanal einer S0-Schnittstelle sowohl die eingeschränkte Nutzung des 1TR6- als auch die volle Nutzung des DSS1-Protokolls ermöglicht.

B-ISDN
Abk. für Broadband Integrated Services Digital Network
Breitband-ISDN für Breitbanddienste ab 2Mbps bis 155Mbps. Die Transportplattform für B-ISDN ist ATM.

Bit
Abk. für Binary Digit
Kleinste digitale Einheit. Ein Bit kann zwei Zustände annehmen, meist mit "Null" und "Eins" bezeichnet.
Kilobit

Bitfehlerrate
BER

Bitrate
Anzahl der übertragenen Bit pro Sekunde, angegeben in z.B. bit/s, kbit/s, bps oder kbps.

B-Kanal
Abk. für Bearer-Kanal
Engl. Bearer = Träger
Digitaler, duplexfähiger Übertragungskanal für Nutzdaten im ISDN.

Bonding
Abk. für Bandwith on Demand Interoperability Group
Name eines Konsortiums und Bezeichnung eines Übertragungsstandards für inverses Multiplexing mit fünf unterschiedlichen Modes. Bei dem für VK angewandten Mod1 werden auf mehreren voneinander unabhängigen Kanälen Daten übertragen, ohne jede Synchronisation und Fehlerkorrektur. Im Falle eines Auftretens von Fehlern wird die gesamte Verbindung abgebrochen.

Bps, bps
Abk. für Bit per Second
Geschwindigkeit mit der ein Bit übertragen wird. Angabe in Tausender-Einheiten (kbps) oder Millionen-Einheiten (Mbps).

BRI
Abk. für Basic Rate Interface
Internationale Bezeichnung für eine ISDN-Basisanschluss-Schnittstelle.
Basisanschluss

Bridge
Engl. Bridge = Brücke
Brücke

Brücke
Andere Bezeichnung für eine Multipoint-Konferenz-Unit (MCU).
MCU

Bug
Fehler in Softwareprogrammen. 1945 hat angeblich eine Wanze beinahe einen IBM-Computer zerstört.

Byte
Gruppe von acht Bit, auch Oktett genannt. Ein Byte stellt üblicherweise ein Zeichen dar. Da ein Bit zwei Zustände einnehmen kann, ermöglicht ein Byte (2 hoch 8) 256 Kombination

BZT
Abk für Bundesamt für Zulassungen in der Telekommunikation
Aufgabe ist die Zulassung und Prüfung von Endgeräten.
ZZF

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- C -

CAPI
Abk. für Common ISDN Application Programming Interface
Standardisierte Software-Schnittstelle mit der ISDN-Anwendungen unabhängig von der eingesetzten ISDN-Karte angesprochen werden können.
API

Carrier
International gängige Bezeichnung für einen Netzbetreiber und Dienstanbieter, auch als Network-Provider bezeichnet.

CCITT
Abk. für Comite Consultatif International Telegraphique et Telephonique
Internationale Gremium zur Festlegung von Normen für den Telegraf- und Fernsprechdienst. Mittlerweile ersetzt durch die ITU-T.
ITU

CeBIT
Abk. für Centrum Büro Information Telekommunikation
Grosse Telekommunikationsmesse in Hannover

Chair-Controlled
Diese Funktion bezeichnet die Möglichkeit, von einem Videokonferenzsystem aus, welches sich in einer Multipointschaltung befindet, eine Lokation auszuwählen, die dann von allen Teilnehmern gesehen wird. Dies ist nur dann gewährleistet, wenn die zugeschalteten Systeme H.243 konform sind.

CIF
Abk. für Common Intermediate Format
Bezeichnet das Formats eines Bildes, das zu einer Videosequenz gehört, und nach H.261 codiert wurde. Oft auch Full-CIF genannt. Die Auflösung beträgt 288* 352 Pixel bei einer Bildwiederholrate von max. 30 Bildern.
QCIF

CLI
Abk. für Calling Line Identification
CLIR CLIP

CLIP
Abk. für Calling Line Identification Presentation
Dienstmerkmal im ISDN, das die Übertragung und Anzeige der Rufnummer des Rufenden Teilnehmers beim Gerufenen erlaubt.

CLIR
Abk. für Calling Line Identification Restriction
Dienstmerkmal im ISDN, das die Weitergabe der eigene Rufnummer an den Angerufenen unterdrückt.

Codec
Abk. für Coder/Decoder
Eine Hard- oder Software Einrichtung, zur Wandlung analoger Signale in digitale Signale und umgekehrt.

Collaborates
Diese Form einer Multipoint-Konferenz gestattet es, dass mehrere Standorte mit unterschiedlichen Übertragungsraten an einer Konferenz teilnehmen können, ohne das die jeweilige Videoqualität beeinträchtigt wird.

Contact
Produktbezeichnung eines SetTop Videokonferenz-Endgerätes von Sony.

Continuous Presence
Bestimmte Bilddarstellung in einer Multipoint-Konferenz, bei der der Bildschirm in vier Teile (Quarter-Spit) geteilt wird und jede Lokation in einem der Felder dargestellt wird. Nehmen mehr als insgesamt fünf Lokatioinen an dieser Multipoint-Schaltung teil, wird eine bestimmte Anzahl der Lokationen in einem definierten Feld sprachgesteuert dargestellt oder der Bildschirm in kleinere Quadranten unterteilt.

COM-Port
Abk. für Communication-Port
Bezeichnung für die seriellen Anschlüsse eines Computers.

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- D -

DASS 2
Abk. für Digital Access Signalling System 2
Bezeichnung des nationalen D-Kanal-Protokolls im ISDN in GB, genutzt von BT und Mercury.

Datenkompression
Verfahren, die den Umfang einer Datei oder eines Datenbereichs verringern, werden Kompressionsverfahren oder Verfahren zur Datenkomprimierung genannt.

Datenkonferenz
Beschreibt die Möglichkeit, innerhalb einer Videokonferenz, oder auch separat, Dokumente und andere Applikationen auszutauschen, zu übertragen und gemeinsam zu nutzen.
T.120

DAU
Abk. für Dümmster anzunehmender User
Abwertende Bezeichnung oder Slang für unerfahrene oder sich falsch verhaltende User.

DCI
Abk. für Display Control Interface
Bezeichnung für ein Verfahren zum direkten, schnellen Schreiben von Informationen in den Bildspeicher einer Grafikkarte.

DEE
Abk. für Datenendeinrichtung
z.B. ein Terminal.

DES
Abk. für Data Encryption Standard
Ein US-Datenverschlüsselungsstandard, der nach US-Gesetz nicht ausserhalb des Landes benutzt werden darf.

Dienst
Dienstleistungen in Telekommunikationsnetzen die in Gestalt bestimmter Funktionalitäten und i.d.R. gegen Gebühr zur Verfügung stehen.
Service

Dienstmerkmal
Dienst

DIN
Deutsches Institut für Normung.

DIN
Deutsche Industrienorm.

D-Kanal
Abk. für Daten-Kanal
Bezeichnet den Signalisierungskanal im ISDN. Der D-Kanal hat eine Datenrate von 16kbps beim Basisanschluss und 64kbps beim Primärmultiplexanschluss. Über den D-Kanal erfolgt der Verbindungsaufbau, -abbau und die Steuerung.

dpi
Abk. für Dots per Inch
Punkte pro Zoll. Masseinheit für die Bildauflösung bei z.B. Scannern.
PPI

DSL
Abk. für Digital Subscriber Line
Bezeichnet mehrere Verfahren zur digitalen, breitbandigen Nutzung verdrillter, analoger Zweidrahtleitungen. Oft auch als xDSL bezeichnet.
ADSL HDSL VADSL VHDSL

DSS1
Abk. für Digital Signalling System No.1
E-DSS1

DTE
Abk. für Data Terminal Equipment
DEE

DTMF
Abk. für Dual Tone Multiple Frequency
In Deutschland auch Tonwahl genannt. Dabei wird die gewählte Ziffer nicht durch eine Impulsfolge, sondern durch unterschiedliche aus jeweils zwei Frequenzen bestehende Töne codiert.

Duplex
Betriebsart, bei der gleichzeitig Sende- und Empfangsbetrieb möglich ist.
Halbduplex

DVC
Abk. für Desktop Videoconferencing (System)
z.B. PCB-500Plus

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- E -

E1
Abk. für European Digital Signal Level No. 1
Von der ITU standardisierte Datenrate der europäischen Multiplexhierarchie.
E-1 entspricht 2,048Mbit/s und besteht aus 32 Kanälen je 64kbit/s, davon 30 Nutzkanäle, je ein Service- und Signalisierungskanal. Das Gegenstück in Nordamerika ist T1.
Primärmultiplexanschluss T1

EAZ
Abk. für Endgeräteauswahlziffer
Bezeichnung der letzten Ziffer einer ISDN-Telefonnummer beim 1TR6 D-Kanal-Protokoll.

EC
Abk. für Echo Cancellation
Echokompensation

Echo Canceller
Echokompensation

Echokompensation
Schaltung zur Unterdrückung von Rückkopplungen des Sendesignals auf den eigenen Empfangskanal.

E-DSS1
Abk. für European Digital Subscriber Signalling No.1
Bezeichnung des europaweit genutzten Signalisierungsprotokolls im ISDN-D-Kanal.

Encryption
Generelle Bezeichnung für Verschlüsselungs- oder Chiffrierverfahren.
DES

Ethernet
Produktname eines ursprünglich von den Firmen Intel, DEC und Xerox vertriebenen LANs. Die Übertragungsbandbreite von Ethernet beträgt 10Mbit/s.

ETS
Abk. für European Telecommunications Standards
Bezeichnet die von der ETSI beschlossenen Standards.

ETSI
Abk. für European Telecommunikations Standards Institute
Die ETSI ist für den europäischen Bereich der Standardisierung in der Telekommunikation zuständig. Sie ist ein Normungsgremium, das auch der ITU zuarbeitet.

Euro-ISDN
Kurzbezeichnung für den europaweit standardisierten ISDN-Anschluss.
Basisanschluss

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- F -

FAQ
Abk. für Frequently Asked Questions
Häufig gestellte Fragen.

Fast Ethernet
Nachfolgenorm für Ethernet, auch 100BaseT genannt. Übertragungsgeschwindigkeit 100Mbit/s.

FBAS
Abk. für Farb-Bild-Austast-Synchron Signal
Videosignal, das die Farb-, Helligkeits- und Synchronsignale enthält.

FCC
Abk. für Federal Communications Commission
Wichtige regulative Behörde für Telekommunikation in den USA.

FDDI
Abk. für Fiber Distributed Data Interface
Genormter, verbindungsloser Netzwerkstandard über Glasfaser-Leitungen mit 100Mbit/s.

FV
Abk. für Festverbindung
Standleitung

Festverbindung
Standleitung

FMX
Abk. für Frequenzmultiplexer
Frequenzmultiplexer

Frame Relay
Standardisiertes, paketorientiertes Übertragungsprotokoll für Punkt-zu-Punkt-Verbindungen.

Frequenz
Anzahl der Schwingungen einer Wechselspannung pro Sekunde, angegeben in Herz (Hz).

Frequenzmultiplexer
Verfahren zur gleichzeitigen Übertragungunterschiedlicher Signale über einen Kanal.

Full CIF
CIF

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- G -

GAN
Abk. für Global Area Network.
Ein globales Netzwerk (ähnlich dem WAN), das über Satellit aufgebaut wird.

Gatekeeper
Ein Gatekeeper kontrolliert und routet ankommende und abgehende Rufe, kontrolliert Bandbreiten im Netz,
übersetzt Adressen und Namen der Terminals und autorisiert diese für bestimmte Calls.

Gateway
Schnittstelle zwischen verschiedenen Netzen. Übersetzt Schnittstellenprotokolle von nicht- kompatiblen Netzen.

Gigabyte
1GB = 1024 Megabyte
Kilobyte Megabyte

Grafiktablett
Eingabegerät, auf dem Sensoren angebracht sind, so dass eine Eingabe mit Hilfe eines speziellen Stiftes digitalisiert werden kann.

GSM
Abk. für Global System for Mobile Communication
Standard für digitale, zellulare Netze. In Deutschland werden dazu Frequenzbereiche um 900MHz. (D1;D2) sowie um 1800MHz. (E-Plus) eingesetzt.

GUI
Abk. für Graphical User Interface
Bezeichnung für eine grafische Benutzeroberfläche.

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- H -

Halbduplex
Betriebsmodus, bei dem zur selben Zeit immer nur eine Seite senden bzw. empfangen kann.
Duplex

Handshake
Prozedur für den Verbindungsaufbau. Dabei gleichen Sender und Empfänger ihre Übertragungsparameter ab.

H0
Bezeichnung für einen 384kbps Kanal im ISDN als ganzzahliges Mehrfache von 64kbps. Steht für einen einzelnen Kanal mit hoher Datenrate (z.B. 384kbps).

HDSL
Abk. für High Bit Rate Digital Subscriber Line
Übertragungsverfahren für bidirektionale breitbandige Verbindungen auf einen Teilnehmeranschluss über normale Kupfertelefonleitung.
ADSL DSL SDSL VHDSL

HTML
Abk. für Hypertext Markup Language
Bezeichnung einer im WWW genutzten Seitenbeschreibungssprache.

Hz
Abk. für Hertz
Einheit für die Frequenz. 1 Hz = 1 Schwingung pro Sekunde.

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- I -

IAE
Abk. für ISDN-Anschluss-Einheit
Bezeichnet die Anschlussbuchse für ISDN-Endgeräte.

Icon
Grafisches Symbol, das angeklickt werden kann, um eine Funktion zu aktivieren.

IDN
Abk. für Integrated Data Network
Bezeichnung für eine Netzplattform zur Datenübertragung. Heute im wesentlichen im ISDN integriert.

IEEE
Abk. für Institute of Electrical and Electronic Engineers Inc
Ein amerikanischer Zusammenschluss von Technikern und Ingenieuren die De-facto-Standards im Bereich der Datenkommunikation entwickeln.

IMTC
Abk. für International Multimedia Teleconferencing Consortium
IMTC ist ein Zusammenschluss von weltweit mehr als 150 Firmen, mit dem Ziel, die Entwicklung und Durchsetzung von kompatiblen, multimedialen Videokonferenzlösungen, basierend auf offenen Standards, voranzutreiben.

IMUX
Inverse Multiplexer

Impulswahlverfahren
Signalisierungsverfahren in analogen Fernmeldenetzen, bei dem die Ziffern 0 bis 9 eine festgelegte Anzahl von Impulsen erzeugen.

Interoperability
Die Fähigkeit von (Videokonferenz) Geräten, kompatibel miteinander kommunizieren zu können.
Kompatibilität

Inverse Multiplexer
Bezeichnung für das Aufsplitten breitbandiger Datenströme in mehrere voneinander unabhängige 64kbit/s-Kanäle im ISDN. Auch Bandwith-on-Demand genannt.
Bonding

IP
Abk. für Internet Protocol
TCP/IP

IP-Adresse
Eine IP-Adresse besteht aus vier Bytes (Zahlen zwischen 0 und 255), die durch Punkte getrennt sind - zum Beispiel 193.96.28.72. Die Zahlen identifizieren (nicht direkt ablesbar) das Netz und die Unternetze sowie den Computer selbst. Üblicherweise adressiert man nur programmintern mit IP-Nummern. An der Oberfläche erscheinen statt dessen Klartextnamen.

ISDN
Abk. für Integrated Services Digital Network
Von der ITU 1984 genormt, bezeichnet das ISDN ein digitales Netz zur gleichzeitigen digitalen Übertragung von Sprache, Text, Bild und Daten.

ISO
Abk. für International Standards Organisation
Internationaler Zusammenschluss der nationalen Normungsausschüsse der Datenkommunikationstechnik.

ISO-OSI-Referenzmodell
OSI-Referenzmodell

ITU
Abk. für International Telecommunications Union
Die ITU gliedert sich in mehrere Sektionen, wobei die ITU-T die Standardisierungen der Telekommunikation durchführt. Die ITU wurde 1992 neu strukturiert, die ITU-T löste das CCITT ab. Die Mitglieder mit Stimmrecht sind die Fernmeldeverwaltungen (PTT) der einzelnen Länder.

IWV
Abk. für Impulswahlverfahren
Impulswahlverfahren

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- J -

JPEG
Abk. für Joint Photographic Expert Group
Anfangs der Name eines Standardisierungsgremiums, dann der Name selbst eines Kompressionsverfahrens für Standbilder.
M-JPEG

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- K -

Kanal
In der Übertragungstechnik eine eingerichtete (unidirektionale) Punkt-zu-Punkt Verbindung zur Übertragung von Signalen.

Kanalbündelung
Bezeichnet die parallele Nutzung mehrerer B-Kanäle im ISDN zur Erzielung höherer Übertragungsraten.

Kilobit
1 Kilobit = 1024 Bit
Bit

Kbps
Abk. für Kilo bit per second
Mbps

Kilobyte
1 Kilobyte = 1024 Bytes
Megabyte Gigabyte

Komfortanschluss
Hat im Gegensatz zum Standardanschluss noch zusätzliche Dienstmerkmale integriert.

Kompatibilität
Verträglichkeit unterschiedlicher Hardware- und Softwarekomponenten.
Interoperability

Kompression
Verfahren, bei dem Daten so verdichtet werden, dass sie weniger Speicherplatz und somit für die Übertragung weniger Zeit benötigen.

Konferenzschaltung
Dienstmerkmal im ISDN.

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- L -

Lux
Physikalische Einheit der Beleuchtungsstärke. Sie gibt an, wieviel Lichtleistung auf eine Fläche von einem Quadratmeter auftrifft.

LWL
Abk. für Lichtwellenleiter

LAN
Abk. für Local Area Network
Bezeichnet lokale Netzwerke mit einer Ausdehnung von bis zu 10 Kilometern und mehreren hundert angeschlossenen Stationen. Meistens jedoch innerhalb von Gebäuden.

Least Cost Routing
Bezeichnung für ein Routingverfahren, bei dem die für den Anwender kostengünstigste Verbindung gewählt wird.

Leased Line
Gemietete, permanente Daten- oder Telefonleitung zwischen zwei Punkten.
Standleitung

Lippensynchronisation
Mit dieser Funktion wird der Ton mit den Lippenbewegungen des übertragenen Bildes synchronisiert.

Locales Netz
LAN

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- M -

Makeln
Dienstmerkmal im ISDN.

MAN
Abk. für Metropolian Area Network
Bezeichnet private Netze mit einer Ausdehnung bis zu 20km.

Mbps
Abk. für Mega bit per second
Kbps

MCS
Abk. für Multimedia-Conference-Server
Produktbezeichnung einer Videokonferenz-Multipoint-Unit der Firma Videoserver.

MCU
Abk. für Multipoint Control Unit
Eine MCU dient zur Durchführung von Punkt zu Mehrpunkt (Multipoint) Videokonferenzen.
Mehrpunktkonferenz

Megabyte
1 Megabyte = 1024 x Kilobytes = 1048576 Bytes
Kilobyte Gigabyte

Mehrfachrufnummer
Die Mehrfachrufnummer des Euro-ISDN-Basisanschlusses erlaubt eine Durchwahl an ein Endgerät in einer Mehrgerätekonfiguration. Bis zu zehn Rufnummern sind möglich.
MSN

Mehrgeräteanschluss
Bezeichnet eine Anschlussvariante beim ISDN-Basisanschluss. Auch als Bus-Betrieb (S0-Bus) bezeichnet, der dabei bis zu 12 Anschlussbuchsen enthalten kann. Es können bis zu acht ISDN-Endgeräte angeschlossen werden, von denen maximal vier Geräte, in der Regel Telefone, aus dem Bus gespeist werden dürfen. Durch die Verfügbarkeit von zwei B-Kanälen, können allerdings nur zwei Endgeräte parallel betrieben werden.

Mehrgerätekonfiguration
Mehrgeräteanschluss

Mehrpunktkonferenz
Im Gegensatz zu einer Punkt-zu-Punkt-Konferenz werden bei dieser Variante mehr als nur zwei Standorte miteinander verbunden, um an einer Konferenz teilzunehmen.

Mehrpunktverbindung
Mehrpunktkonferenz

Menü
Eine auf dem Bildschirm angezeigte Liste von auswählbaren Funktionen.

MFV
Abk. für Mehrfrequenz-Wahlverfahren
DTMF

M-JPEG
Abk. für Motion-JPEG
Dateiformat und Kompressionsverfahren, bei dem jedes Einzelbild einer Videosequenz vollständig JPEG-kompremiert abgespeichert wird. Gegenüber MPEG bietet diese Technik den Vorteil, dass die Videosequenzen besser nachbearbeitet werden können.
JPEG

MLP
Abk. für Multilayer Protokol
Definierter Datenkanal mit variabler Grösse, der die Datenkommunikation innerhalb einer Videokonferenz-Verbindung ermöglicht.
T.120 Datenkonferenz

MMR
Abk. für Modified Modified Read
Bezeichnet ein Verfahren zur Faxübertragung der Gruppe 4.

Modem
Abk. für Modulator/Demodulator
Kunstwort aus Modulator und Demodulator. Der Modem wandelt digitale Signale in analoge, elektrische Signale für die Übertragung über analoge Telefonleitungen.

MPEG
Abk. für Motion Picture Expert Group
Ein ISO-Standard für komprimierte Audiosignale und Bewegtbilder.

MSN
Abk. für Multiple Subscriber Number
Mehrfachrufnummer

Multiplexer
Inverse Multiplexer

Multipointkonferenz
Mehrpunktkonferenz

Mute
Internationale Bezeichnung für "Stummschaltung".

MUX
Inverse Multiplexer

MVIP
Abk. Multi Vendor Integration Protocol
Bezeichnung für einen synchronen TDM-Bus (Time Division Multiplex) mit 512 Timeslots. Je Timeslot steht eine Datenrate von 32kbps zur Verfügung.

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- N -

Nebenanschluss
Bezeichnung für eine Nebenstelle einer (ISDN-) Nebenstellenanlage.

Nebenstellenanlage
Bezeichnung für eine TK-Anlage. Die internationale Bezeichnung dafür ist PBX oder PABX.

NET3
Bezeichnung des Nationalen D-Kanal-Protokolls in der Schweiz. Kompatibel zum DSS1 (E-DSS1).
E-DSS1

NetMeeting
H.323 kompatible Software (Microsoft), die auch für T.120 Datenanwendung genutzt wird.
Kostenloser Download
T.120

Netzabschluss
Steht für ein ISDN Netzabschlussgerät (NT). Für die verschiedenen ISDN-Anschlussarten gibt es unterschiedliche Netzadapter.
NTBA NTBIBA NTPM

Netzadapter
Netzabschluss

Netztopologie
Struktur und Aufbau eines Netzes.

News
TriniCom-Informationen.
TriniCom

NIC
Abk. für Network Interface Card
Bezeichnung von PC-Einsteckkarten, die den Zugang zu unterschiedlichen Netzen ermöglichen.

NIM
Abk. für Network Interface Module
NIC

Notspeisung
Bei Ausfall der lokalen Stromversorgung der S0-Schnittstelle durch den NTBA, übernimmt die Vermittlungsstelle diese Speisung, allerdings mit erheblich geringerer Belastbarkeit und vertauschter Polarität, welche zur Umschaltung hergenommen wird.

NT
Abk. für Network Termination
Netzabschluss

NT
Abk. für New Technology
Windows NT

NTBA
Abk. für Network Termination for ISDN Basic Access
Netzabschluss für den ISDN-Basisanschluss.
Netzabschluss

NTBIBA
Abk. für Network Termination for Bilingual ISDN Basic Rate Access
Netzabschluss für den bilingualen ISDN-Basisanschluss.
Netzabschluss

NTPM
Abk. für Network Termination for ISDN Primary Rate Multiplexing
Netzabschluss für den ISDN Primärmultiplexanschluss.
Primärmultiplexanschluss

NTSC
Abk. für National Television Standards Committee
US-Fernsehnorm. NTSC-Signal ist ein Composite-Signal, das von der Fernseh- und Videoindustrie in den USA und Japan übernommen wurde.

Nullmodem
Verbindung von zwei Computern mit einem "Nullmodem-Kabel" (gekreutzt) über eine entsprechende Schnittstelle (V.24/RS232). Damit ist ein lokaler Datenaustausch ohne Modem möglich. Wird benötigt um einen PC für eine T.120 Verbindung an eine TriniCom anzuschliessen.

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- O -

OSI
Abk. für Open System Interconnection
OSI-Referenzmodell

OSI-Referenzmodell
Das OSI-Referenzmodell beschreibt in sieben Ebenen Kommunikationsprozesse in offenen Systemen (OSI).

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- P -

PAL
Abk. für Phase Alternating Line
Die in Deutschland und weiten Teilen Europas verwendete Fernsehnorm.

PA
Abk. für Primary Access
Internationale Bezeichnung für den Primärmultiplexanschluss beim ISDN.
Primärmultiplexanschluss

PABX
Abk. für Private Automatic Branch Exchange
Bezeichnet eine Private Nebenstellenanlage.
Nebenstellenanlage

Parken
Dienstmerkmal im ISDN.

Patch
Ein Patch (manchmal auch "Fix" genannt) ist ein ein kleines Programm, das andere fehlerhafte Programme repariert.

Patchkabel
Bezeichnung für kurze Verbindungskabel (LAN, ISDN), zum Verbinden zweier Geräte innerhalb einer Räumlichkeit.

PBX
Abk. für Private Branch Exchange
Nebenstellenanlage

PC-Card
PCMCIA

PCMCIA
Abk. für Personal Computer Memory Card International Association
Bezeichnung einer Gruppe von PC-Herstellern, die einen De-Facto-Standard für scheckkartengrosse Einsteckkarten für Laptops geschaffen hat. Man unterscheidet drei Bauformen: Typ I (3,3mm), Typ II (5mm), und Typ III (10,5mm). Auch kurz PC-Card genannt.

PCS
Abk. für Personal Communication System
Hochwertige Videokonferenz-Endgeräte von Sony, z.B. PCS-5100plus.

PiP
Abk. für Picture in Picture

Pixel
Kunstwort, Kurzform für Picture Element, Bildpunkt oder Bildelement.
Die kleinste unzerlegbare Einheit eines Bildes auf einem Schirm.

PMXA
Abk. für Primärmultiplexanschluss
Primärmultiplexanschluss

PMxAs
Abk. für Primärmultiplexanschluss
Primärmultiplexanschluss

POTS
Abk. für Plain Old Telephon Service
Bezeichnet den herkömmlichen analogen Telefondienst. Es handelt sich dabei um Telefonieren ohne alle weiteren Dienstmerkmale. POTS bezeichnet einen Dienst, im Gegensatz zu PSTN.
PSTN

PPI
Abk. für Points per Inch
Bezeichnet das Auflösungsvermögen grafischer Geräte (Scanner).
dpi

PRI
Abk. für Primery Rate Interface
Primärmultiplexanschluss

Primärmultiplexanschluss
Eine Variante eines Teilnehmeranschlusses im ISDN.
Der Primärmultiplexanschluss besteht aus 30 Nutzkanälen (B-Kanal) zu je 64kbps und einem Signalisierungskanal (D-Kanal) zu 64kbps.
Der Primärmultiplexanschluss kann entweder über zwei Kupferdoppeladern (NTPMKU) oder über zwei Glasfaseradern (NTPMGF) geführt werden.
E1 T1

PSTN
Abk. für Public Switched Telephone Network
Offizielle Bezeichnung der ITU für ein öffentliches Telefonnetz.
PSTN bezeichnet eine Infrastruktur, im Gegensatz zu POTS.
POTS

PTT
Abk. für Post, Telephone and Telegraph
Allgemein übliche Bezeichnung für die staatlichen Monopolverwaltungen des Post- und Fernmeldewesens.

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- Q -

Q931
Bezeichnung für den Standard der ITU, durch den das Signalisierungsprotokoll im D-Kanal des Euro-ISDN spezifiziert ist.

QCIF
Abk. für Quarter Common Intermediate Format
Standardbildformat zur Echtzeitübertragung digitaler Bilder nach H.261.
Die Auflösung beträgt 144* 176 Pixel.
CIF

QoS
Abk. für Quality of Service
Bezeichnet alle Faktoren, die die Dienstgüte bei z.B. LAN Verbindungen beeinflussen.

Quality of Service
QoS

Quarter Split
Countinous Present

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- R -

Recommendation
Engl. Recommendation = Empfehlung
Die von der ITU entwickelten Vorlagen werden auch mit Recommendation bezeichnet. Prinzipiell handelt es sich dabei aber um Standards.

RJ 45
Amerikanische Bezeichnung für einen achtpoligen Stecker zum Anschluss von ISDN-Endgeräten an die S0-Buchse. Im Sprachgebrauch auch Westernstecker genannt.
Westernstecker

RS-232 C
Schnittstellen-Standard mit 25- oder 9-poliger Verbindung für die serielle Übertragung von Bits. Auch als V.24 bezeichnet.

RS-366
Ein US-Protokoll zur Sendung von Wählinformationen an ein Netzinterface, z.B. in Verbindung mit V.35.
V.35

Rufnummernübermittlung
Dienstmerkmal im ISDN.
CLI

Rückfragen
Dienstmerkmal im ISDN.

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- S -

S0
Basisanschluss

S0-Bus
Mehrgeräteanschluss

S2M
Primärmultiplexanschluss

Scartbuchse
Auch Euro-AV-Buchse genannt. Bezeichnet eine Steckverbindung für Fernseher und Videorecorder.

Schnittstelle
Logische oder auch physische Trennstelle einzelner Funktionseinheiten.

SCSI
Abk. für Small Computer System Interface
(Ausgesprochen etwa Scassy)
Bezeichnung für eine PC-Schnittstelle zum Anschluss von Peripheriegeräten (z.B. Scanner).

Setup
D-Kanal-Nachricht mit welcher der Verbindungsaufbau eingeleitet wird.

SDK
Abk. für Software Development Kit
Bezeichnung für Bibliotheken von Softwarefunktionen, die bausteinartig von Entwicklern zu individuellen Anwendungen zusammengesetzt werden können.

SDSL
Abk. für Symmetric Digital Subscriber Line
Technologie, mit der es möglich ist, breitbandige, bidirektionale Kanäle von 160 kbps bis 2,048Mbps auf analogen Anschlussleitungen zu realisieren. Die Datenrate ist dabei von der Länge der Anschlussleitung abhängig. Eine Weiterentwicklung von ADSL.
ADSL HDSL VADSL VHDSL

Service
Engl. Service = Dienst
Dienst

Site
Engl. Service = Stätte
Bezeichnung für einen Videokonferenzstandort

SNMP
Abk. für Simple Network Management Protocol
Mit diesem Protokoll können TCP/IP-Netzwerke verwaltet werden.

SPID
Abk. für Service Profile Identifier
Ist eine von der Telefongesellschaft zusätzlich zur ISDN-Nummer vergebene Kennummer, welche Art und Umfang des Dienstemerkmale definiert.

SS#7
Abk. für Signalling System No. 7
Auch Zeichengabesystem Nr. 7 genannt. Bezeichnet ein von der ITU standardisiertes Signallisierungssystem, das auch im ISDN verwendet wird.
Zeichengabesystem

Standardanschluss
ISDN-Anschluss mit Standard-Dienstmerkmalen, die aber für den Anschluss eines VK-Endgerätes völlig ausreichen.

Standleitung
Eine dauerhaft geschaltete Telekommunikationsverbindung.
Leased Line

S-Video
Videosignal, bei dem das Helligkeitssignal (Y) und das Farbsignal (C) getrennt übertragen werden. Diese Art der Übertragung ist qualitativ hochwertiger, als die Übertragung eines FBAS-Signals.
FBAS

SVGA
Abk. für Super VGA
Bezeichnung für die Weiterentwicklung des VGA-Grafik-Standards.
VGA

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- T -

T1
Abkürzende Bezeichnung in den USA für eine standardisierte Datenverbindung.
T1 entspricht 1,544 Mbps und besteht i.d.R. aus 24 ISDN-Kanälen je 56kbps, 24 Signalisierungskanälen zu je 8kbps und einen 8kbit Steuerkanal.
Das Gegenstück in Europa ist E1.
E1

T.120
Der ITU-T Standard, der die Real-Time Datenkonferenz regelt. Parallel zur Videokonferenz kann dabei Applicationsharing, Filetransfer oder Whiteboarding genutzt werden.
Datenkonferenz

TA
Abk. für Terminaladapter
Zum Anschluss von nicht ISDN-fähigen Datenendgeräten an eine ISDN-S0 Schnittstelle. Der TA übernimmt die Wandlung der analogen Signale in die digitale Form. Der Anschluss erfolgt dabei z.B. über V.35 oder X.21 Schnittstellen.
V.35 X21

TCP/IP
Abk. für Transmission Control Protocol / Internet Protocol
Das IP-Protokoll definiert den Aufbau und die Adressierung von Datenpaketen in TCP/IP-Netzwerken.
Das TCP-Protokoll baut auf das IP-Protokoll auf, sorgt für die Einsortierung der Pakete in die richtige Reihenfolge und ist für die Bestätigung des Empfangs zuständig. Übertragungsfehler werden automatisch korrigiert.

TE
Abk. für Terminal Equipment

TEI
Abk. für Terminal Endpoint Identifier
Der TEI ist ein Kennwert, der einem ISDN-Endgerät nach dem Anschluss an die S0-Schnittstelle von der Vermittlungsstelle zugewiesen wird.

Telecoms Test Centre
Unabhängige Einrichtung zum Testen von H.320 Endgeräten. Geräte, die diese Interoperabilität erfüllen, dürfen ein "H.320 conform" Logo tragen.

Telekonferenz
Andere Bezeichnung für Videokonferenz.

Terminaladapter
TA

Tonwahl
DTMF

Topologie
Beschreibt die Struktur eines Netzes. Verbreitet sind Bus, Ring und Sterntopologien.

Touchtone
DTMF

Tracer
Hilfsmittel, mit dem ein Programmablauf beobachtet, protokolliert und zurückverfolgt werden kann.

TriniCom
Produktbezeichnung der Videokonferenz-Endgeräteserie von Sony, z.B. TriniCom 5100Plus.

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- U -

Übertragungsrate
Geschwindigkeit, mit der Daten oder Videosignale übertragen werden. Wird normalerweise in bps angegeben.
bps

UK0-Schnittstelle
Bezeichnung einer Zweidrahtschnittstelle zur digitalen Übertragung der ISDN-Daten von der Vermittlung zum NT des Teilnehmers.

Umstecken am Bus
Dienstmerkmal im ISDN.

U-Schnittstelle
UKO-Schnittstelle

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- V -

V.24
RS-232 C

V.35
Datenschnittstelle zur seriellen Übertragung von Daten.

VADSL
Abk. für Very High Bit Rate Asymmetrical Digital Subscriber Line
Bezeichnung eines Leitungscodierverfahrens für kurze Anschlussleitungen auf Basis von verdrillter Zweidrahtleitung. Ermöglicht noch höhere Datenübertragungsraten als ADSL. Verfügt über einen breitbandigen Hin- und einen schmalbandigen Rückkanal.
ADSL HDSL SDSL VHDSL

VBN
Abk. für Vermittelndes Breitbandnetz und zuvor Vorläufer Breitbandnetz
VBN wurde 1985 als Videokonferenzversuchsnetz augebaut und ging 1989 in den Regelbetrieb über. Durch eine Datenübertragung mit 140Mbit/s wurde dabei Fernsehqualität erreicht.

VGA
Abk. für Video Graphics Adapter
Bezeichnung für einen heute üblichen Standard für PC-Grafikkarten.
SVGA

VHDSL
Abk. für Very High Digital Asymmetrical Digital Subscriber Line
Übertragungsverfahren für breitbandige Signale im Teilnehmeranschlussbereich über sehr kurze Entfernungen mit einer Datenrate von mehr als 2Mbit/s im Hin- und Rückkanal.
ADSL HDSL SDSL VADSL

Videokonferenz
Ein Dienst, bei dem Bild- Ton- und Daten-Informationen zwischen zwei oder mehreren Lokationen bidirektional übertragen werden.
TriniCom

Voice activated
Voice controlled

Voice controlled
Heisst, dass derjenige, der in einer Multipointkonferenz spricht, von allen zugeschalteten Teilnehmern (Lokationen) gesehen wird. Dies ist nur dann gewährleistet, wenn die zugeschalteten Systeme H.243 konform sind.

Vollduplex
Duplex Halbduplex

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- W -

WAN
Abk. für Wide Area Network
Ein privates oder öffentliches Netz mit einer Ausdehnung von mehr als 10km. Es verbindet häufig mehrere LANs miteinander. Das dazu genutzte Netz kann eine ISDN-Verbindung sein.

Weitverkehrsnetz
WAN

Westernstecker
Bezeichnung für einen weltweit in der Telekommunikation verbreiteten Stecker.
RJ 45

Whiteboard
Bei Videokonferenzen gemeinsam verwendetes Fenster für Skizzen.

Windows NT
Abk. für Windows New Technology
Von Microsoft entwickeltes 32-Bit-Betriebssystem, das für Netzwerke konzipiert wurde.

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- X -

X.21
Schnittstellenbezeichnung der ITU für synchrone Übertragung zwischen Endgerät und Übertragungseinrichtung.

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- Y -

Y2K
Steht für das Jahr 2000. "Y" bedeutet "year" und "2K" steht für "2Kilo" wobei "Kilo" wiederum für "tausend" steht. Wird im Zusammenhang mit der Jahr2000 Kompatibilität genannt.

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- Z -

Zeichengabe
Zeichengabe = Engl. Signalling
Bezeichnung für alle Vorschriften zum Austausch von Informationen, die den Aufbau, Abbau und die Kontrolle einer Verbindung in einem Telekommunikationsnetz betreffen.

ZZF
Abk. für Zentralamt für Zulassungen im Fernmeldewesen
Zuständig für Typprüfung und Vergabe der Zulassungsnummer für den Bereich der Telekom. Seit 1992 in BZT umbenannt.
BZT



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